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Fit for Future: Ein Arbeitsort muss Austausch & Vernetzung fördern

Um Fit für die Zukunft zu sein, braucht man Innovationsfähigkeit. Diese zu steigern ist nicht ganz so schwierig, wie man sich das oft vorstellt. Wichtig ist aber, sich mit relevanten Partnern zusammenzuschliessen. Am einfachsten findet man solche an Orten, wo das «kollaborative Arbeiten» zum inspirierenden Umfeld gehört. Einer der spannendsten Orte für ein solches Arbeiten entsteht soeben in Arlesheim. Wir haben bei Hans-Jörg Fankhauser, dem Initianten, Architekten und Arealentwickler von «uptownBasel» nachgefragt, was es braucht um «Fit for Future» zu sein.

 

Bald werden die ersten Mieter im «The Pioneer» einziehen, dem ersten von mehreren Gebäuden auf dem uptownBasel-Areal, das eine ultramoderne Arbeitsumgebung für Hightech-Unternehmen garantiert. Können Sie diese «uptownBasel»-Arbeitsumgebung kurz beschreiben?
uptownBasel konzentriert sich auf die aktuellen Themen wie Digital Health, Additive Manufacturing, Elektromobilität, Datacenter und Data Analytics. uptownBasel hat dafür in Arlesheim (BL) im Schorengebiet ein Grundstück mit 70’000 m2 Fläche gekauft und wird bis 2027 dort modernste Räume und Infrastrukturen für mindestens 50 Firmen mit 2000 innovativen Arbeitsplätzen schaffen. The Pioneer, das ersten Gebäude also, wird im Sommer 2021 von rund 400 Ingenieuren bezogen. uptownBasel bietet die perfekten Rahmenbedingungen für Innovationen und kollaboratives Arbeiten im Kontext der Smart Factory 2030.

Das kollaborative Arbeiten ist also ein wichtiger Punkt bei uptownBasel. Warum ist das so und wie kann man diese Art des Zusammenarbeitens fördern?
Wissenschaftliche Erkenntnisse mehren sich auf allen Gebieten. Teilweise wächst das Wissen sogar exponentiell. Die zunehmende Arbeitsteilung und die Informationsverteilung erfordern daher mehr Austausch und eine stärkere Vernetzung der Wissensträger untereinander. Grundvoraussetzung für einen solchen Austausch zwischen Mitarbeitenden ist, dass sie sich gegenseitig kennenlernen können. Die Gestaltung der Arbeitsumgebung hat daher einen enormen Einfluss auf diesen Austausch. Aus diesem Grund fördert und baut uptownBasel Co-Creation-Räume, die es in der Region Basel so noch nicht gibt, damit die Firmen sich unkompliziert, aber strukturiert über die Firmengrenzen hinweg austauschen können.

Was muss eine Firma tun, damit sie fit wird für die Zukunft?
Die Entwicklung von innovativen Geschäftsfeldern und die Förderung der Startup-Szene sind zentral für den Fortbestand der Innovationskraft eines Unternehmens. Treiber sind neuartige Geschäftsmodelle wie Co-Creation und firmenübergreifende Kooperationen, Förderung von Talenten, der Wissenstransfer und Aufbau eines starken Netzwerkes. Auch der Austausch zwischen Mitarbeitern, deren Kunden und Ausbildungsstätten wie Fachhochschulen und Universitäten sind zentral. Und nicht zuletzt ist der Aufbau eines effizienten Vertriebsnetzwerkes mit Partnern wichtig, um das eigene Produkt nachhaltig am Markt zu sichern.

 

Zur Person
Hans-Jörg Fankhauser ist Geschäftsführer der Fankhauser Arealentwicklungen AG und Initiant von uptownBasel. Er gilt als einer der profiliertesten Arealentwickler, arbeitet mit den Methoden der Prädikativen Analytik und sucht mit Hilfe eigener Innovation Scouts nach den neusten Trends. Diese Erkenntnisse fliessen in die Gestaltung solcher Projekte wie in Arlesheim ein, und machen sie zu den modernsten Arbeitsstätten der Schweiz.

 

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